Die Ledra Street im südlichen Teil ist eine schöne Fußgängerzone, die mit gelben und weißen Sonnensegeln überdacht ist, was bei den Temperaturen im Sommer auch durchaus Sinn macht. Auch Kneipen und Restaurants gibt es einige in diesem Teil der Stadt, insgesamt hat uns vor allem die Altstadt mit ihren vielen bunten Gassen und den kleinen Geschäften sehr gut gefallen. Am Ende der Ledrastraße befindet sich auf dem Platz der Freiheit das Rathaus der Stadt.
Vom Rathaus aus kann man gut die Venezianische Festungsmauer aus 16. Jahrhundert erkunden. Auf gut fünf Kilometern Länge umschließt sie die Altstadt mit elf herzförmigen Bastionen. Auf einer dieser Bastionen befindet sich das Freiheitsdenkmal, das an die Befreiung von der Britischen Kolonialmacht erinnern soll. Das frühere Haupttor zur Innenstadt war das Famagusta-Tor, das ebenfalls ein Teil der Stadtmauer ist.
Auf dem höchsten Gebäude der Innenstadt, dem Shacolas Tower, kann man für 2,50 Euro Eintritt von der Aussichtplattform die Stadt überblicken.
Seit über vier Jahrzehnten sind die Blauhelme der UN auf Zypern stationiert.
Die Soldaten überwachen die Pufferzone, die nach dem Ausbruch des Konflikts 1974 geschaffen wurde und seither menschenleer ist. In ihr verrotten derweil Gegenstände und Gebäude, ja gar der frühere Flughafen, der sich darin befindet.
Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Wiedervereinigung dieser geteilten Insel, uns hat es jedenfalls gefallen in Zypern und wir werden bestimmt nochmal wiederkommen.
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