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Samstag, 24. August 2019

Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10 Teil 2

Und weiter geht es mit dem 2. Teil der Geschichte....

Den ganzen Bericht und viele weitere findet ihr auf der Homepage


Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10   Teil 2

Gegen Mittag kamen wir auf dem Vratnik Pass an, auf dessen Höhe schauten wir uns die Festung an. Von da aus hatte man einen herrlichen Blick ins Hinterland sowie auf die Küste mit der vorgelagerten Inselwelt, und deren größte Insel Krk die besonders ins Auge fiel. Hier waren auch deutlich wärmere Temperaturen zu vernehmen, was mich veranlasste sofort in die kurzen Hosen zu Springen. Nun begaben wir uns auf den Abstieg vom 700 Meter hohen Pass, was die Bremsanlage unseres Gespanns an seine Grenzen brachte. Nun ging es auf der Küstenstrasse bis nach Rijeka, hier stand eine Raffinerie neben der anderen. Auch der Geruch war hier dementsprechend.
Hinter Rijeka fuhren wir zügig gen Istrien, einzig der anfängliche Pass Richtung Vranja, hielt unser überschaubar motorisiertes Gefährt etwas auf.
Nachmittags erreichten wir den Camping Park Umag der uns von mehreren Seiten wärmstens empfohlen wurde.
Das einchecken verlief ein mal mehr problemlos. Den Stellplatz durften wir uns selbst aussuchen, was bei der Größe des Platzes mit mehr als 2000 Plätzen sich etwas schwierig gestaltete. Man wurde aber dennoch fündig.
Nun erfolgte der Aufbau, da man hier ja etwas länger verweilen wollte. Nach getaner Arbeit und einem "Entspannungsbierschen" wurde der Campingplatz erkundet. Wo wir uns in anbetracht des sehr billigen Essens in den 3 Restaurants des Camping dazu entschlossen die Küche kalt zu lassen und Essen zu gehen. Nach einem sehr sehr guten Essen wurde dieser Tag sozusagen beendet.


Donnerstag 02.09.2010
Als erstes machte ich mich per Fahrrad auf um frische Brötchen und die obligatorische Bild Zeitung zu besorgen. Beides war kein Problem, und der Tag konnte bei bestem Wetter beginnen. Heute sollte es auch auf die Suche nach dem Kick gehen der den Länderpunkt Kroatien einbringen sollte, und das sollte sich noch als richtiges Problem erweisen. Zuerst wurden diverse kroatische Sport- und Tageszeitungen studiert ohne jegliches brauchbares Ergebnis. Da Länderspielpause war, war schon klar das es nur Unterklassig was geben würde, die Internet Recherche zu Hause blieb auch schon ohne Erfolg. Nur wenige Vereine hatten überhaupt eine Internetpräsenz, es musste also Alternativ etwas gefunden werden. Wir wollten uns heute Umag anschauen, bei der Gelegenheit wurde das Stadion von Umag aufgesucht um vielleicht vor Ort Infos zu bekommen, FEHLANZEIGE.
Umag selbst war jetzt nicht so der Bringer, alles sehr verschlafen. Am Hafen gönnten wir uns ein Eis, bevor wir aufbrachen um unsere Vorräte im Supermarkt zu ergänzen. In dem Zuge wurden noch einige Vereine in der Umgebung besucht, auch hier ohne Ergebnis. Wir beschlossen am Abend noch einmal im Internet zu recherchieren, zum Ergebnis muss ich ja nix sagen, es gab keines.
Wir beschlossen am nächsten Tag, bei dem geplanten Trip ins Hinterland noch mal die Augen aufzuhalten um irgendwo fündig zu werden.



Freitag 03.09.2010
Noch immer hatten wir keinen Kick gefunden, doch heute sollte die Wende eintreten.
Nach weiterer gescheiterter Internetsuche, startete meine Freundin eine Offensive bei der Campingplatz Rezeption.
Anfänglich war es schwierig das Anliegen zu Schildern, sie wurde dann aber an Elvis verwiesen der sich als glühender FCK Fan herausstellte.
 Wir sind ÜBERALL !!!!
Ihm wurde das Anliegen nochmals geschildert, auch er sagte das es wegen der Länderspielpause schwierig sei etwas zu finden. Aber er versprach uns sich bei Freunden und der Verwandtschaft zu erkundigen, am Abend sollten wir vorbeikommen und er hoffte uns bis dahin ein Ergebnis präsentieren zu können. Man war gespannt.
Auf dem Weg nach Motovun kamen wir nochmals am Stadion von NK Buje vorbei, und was sahen meine Äuglein denn da ? Der Platzwart war dabei das Geläuf mit Linien zu versehen. Wozu sollte er das tun, wenn nicht zum Zwecke eines Spieles. Also Jackpot ! Man beschloss später hier noch mal her zukommen.
Etwas beruhigter ging es durch das Hinterland nach Motovun, hierbei handelt es sich um eine Mittelalterliche Ortschaft hoch oben auf einem Berg.
Wieder einmal den Vorteil des Motorrades genutzt, und kostenfrei direkt am Eingang geparkt. Alle anderen Fahrzeuge mussten auf den kostenpflichtigen Parkplatz unterhalb des Ortes, von dort aus gab es nur einen steilen Weg nach oben. So schlenderten wir durch das Örtschen, das völlig unberührt schien, man wähnte sich im Mittelalter. Einzigst das Filmteam mit seinen Equipment zeigte einem das man sich in der Gegenwart befand. Nach einer Pause in einem der vielen Cafés mit bombastischen Ausblick, fuhren wir weiter.
Wieder zurück Richtung Küste, wo wir die Küstenstrasse zurück nach Umag fahren wollten. In Novigrad sah ich dann eine Beschilderung die auf einen Sportplatz oder Stadion hinwies.
 Diese Schilder führten uns zum Stadion des NK Novigrad, das direkt an der Adria liegt. Echt herrlich gelegen, aber keine Menschenseele zu sehen. Ohne irgendeinen Hinweis auf ein Spiel zu finden drehten wir ab. Neben dem Stadion entdeckten wir eine Pizzeria, die wir kurzerhand auserkoren uns ein Abendessen zu servieren. Meine Freundin sprach kurzerhand noch den Kellner an ob ein irgendein Spiel im benachbarten Stadion in Aussicht wäre. Dieser konnte etwas Deutsch und hatte entscheidende Informationen, am Samstag morgen sollten ab 10 Uhr Jugendspiele stattfinden. Welche Altersklassen genau wusste er aber nicht, aber wenigstens etwas.
Die Pizza mundete, also beschloss man am nächsten Morgen wieder hier aufzuschlagen.

Zurück am Campingplatz gingen wir direkt zur Rezeption, wo uns Elvis schon lächelnd in Empfang nahm. Der hatte erfreuliche Nachrichten von 3 Spielen. Wobei allerdings nur einer, meiner Meinung nach Länderpunktauglisch war. Er sollte am Samstag 17 Uhr in dem bereits am Morgen gesehenen Stadion in Buje angepfiffen werden. Perfekt, es ergibt sich doch immer wieder etwas, im besten Fall springt sogar ein Doppler morgen dabei raus. Man plauderte noch ein wenig über den FCK, und die Bundesliga im allgemeinen.
Bevor wir auch diesen Tag, in freudiger Erwartung des morgigen, bei einem kühlen Blonden ausklingen lies.



Samstag 04.09.2010

Samstagsmorgen wurde früh geweckt, da man pünktlich zum ersten Jugend Kick um 10 h vor Ort sein wollte.
Also kurz gefrühstückt und los ging es. Am Ground in Novigrad angekommen sollte wirklich der Ball rollen. Offensichtlich sollten sich C-Jugendliche duellieren, gleichzeitig erkannte ich das im Anschluss daran die B-Junioren antraten. So entschlossen wir uns die Zeit bis zum zweiten Spiel mit der Stadtbesichtigung von Novigrad zu verbummeln, ein wirklich schönes Städtchen mit schönem Hafen. Nach einem gemütlichen Café am Strasserand sollte es endlich soweit sein.
Pünktlich zum Anstoss nahmen wir auf der kleinen Tribüne Platz.
Die Begegnung der Pioniri Liga Lautete NK Novigrad vs. NK Buje, das Spiel direkt am Meer endete 4-2 und war recht unterhaltsam. Das Stadion war schon etwas vergammelt, also genau nach unserem Geschmack. Und die Lage wusste auch sehr zu überzeugen, so das die Vorfreude auf den Abend mit dem damit Verbundenem Länderpunkt steigen lies.

Nach gelungenem Auftakt dieses Tages, fuhren wir frühzeitig nach Buje, zum Hauptevent dieses Tages, dem Spiel NK Buje vs. NK Istra Marsovo, ein Spiel der 4. HNL Zapad, vergleichbar etwa mit den Verbandsligen bei uns.
Das Gradski Stadion bot eine Haupttribüne über die gesamte Länge des Platzes. In der Mitte unter dem Sprecherturm gab es einige Sitzplätze, flankiert durch Stehtraversen. Auf den restlichen Seiten verzichtete man auf jeglichen Ausbau. Der Gesamtzustand der Anlage war schon sehr baufällig, was ihr aber dadurch wieder einen besonderen Charme verlieh.
Zuschauer waren nur wenige gekommen, aber diese waren mit unserem Besuch anscheinend vollkommen überfordert.
Die Rentner Fraktion beobachtete aufmerksam über die gesamte Spielzeit unser Tun- zwei offensichtliche Nicht Kroaten, Fussball schauende, fotografierende, in Motorradklamotten gekleidete Touris:-)
 Das Spiel an sich bot wenig Höhepunkte, was in Anbetracht der spätsommerlichen Temperaturen von knapp 30 °C auch zu erwarten war. Der Kick endete nach der  besseren 2. Hälfte verdient 2-0 für die Heimmannschaft.
Endlich konnte der Länderpunkt Kroatien verbucht werden, was an diesem Abend noch traditionell bei Cevapcici und ausreichend Pivo gefeiert wurde.


Sonntag 05.09.2010
Heute stand ein Spiel der Serie B in Italien, im 50 km entfernten Triest auf dem Plan, wo meine Freundin ihrer neu endteckten Leidenschaft dem Länderpunkte sammeln nachgehen wollte. Ja so ist das, ist man erstmal auf den Geschmack gekommen, lässt einem das nicht mehr los.
Und so ging es nach dem Mittagessen los nach Triest, dort kamen wir gut 2 Stunden vor Anpfiff der Partie US Triestina vs. Delfino Pescara 1936 am Stadion Nereo Rocco an. Hier deutete erstmal gar nichts auf einen bevorstehenden Kick hin.
Weder waren irgendwelche Stände von Fanartikeln, noch waren Imbisse oder ähnliches zu sehen. Einzig ein Kartenhäuschen hatte die Luke offen.
Da sich ansonsten niemand für das Spiel zu interessieren schien, waren nach Aufnahme der Personalien, was mich in Italien immer wieder ärgert, auch zügig Karten erstanden.

Nun wurde noch das Moped fachgerecht, und so sicher wie möglich geparkt.
Die Zeit bis zum Anpfiff verbrachten wir damit, das mitten in einem Wohngebiet gelegene Stadion von allen Seiten abzulichten. Und immer waren wir noch alleine, mit ein paar wenigen Polizisten hier, so langsam kam mir das sehr merkwürdig vor. Wenn ich nicht schon eine Karte in der Tasche gehabt hätte, könnte man nun 45 Minuten vor Anpfiff meinen hier wäre nix. Gut das die Zuschauerzahlen seit Jahren Rückläufig sind in Italien ist ja kein Geheimniss, aber hier herrschte richtig tote Hose !
Da die Stadiontore aber schon offen waren zog es uns hinein in das von aussen recht ansehnliche Stadion Nereo Rocco, das hier nur ein einziger Getränkestand geöffnet war muss ich nicht mehr erwähnen, das reichte bei dem Andrang aber auch vollkommen aus. In dem Stadion, das eigentlich 32454 Zuschauern Platz bot, waren dann auch nur die Haupt-und die Heimtribüne geöffnet. Ansonsten ist das Stadion mit seiner Dachkonstruktion schon nicht schlecht, war aber zum Anstoss mehr als spärlich besetzt. Gerade mal knapp 2500 Zuschauer zog das Spiel heute ins Stadion, davon ca. 20 Gästefans die es sich ebenfalls auf der Haupttribüne bequem machten.


wer nicht warten kann, oder mehr sehen will drückt unten auf den Link...
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Montag, 19. August 2019

Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10 Teil 1

Ich werde einen Tourbericht einer unseren ersten größeren Campingtour hier im Blog in mehreren Teilen veröffentlichen. Bei dieser Tour ging es darum mit dem neu angeschafften Wohnmobil nebst Motorrad Kroatien zu entdecken.

Den ganzen Bericht und viele weitere findet ihr auf der Homepage
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Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10   Teil 1


Nach mehreren Probeläufen stand nun die erste längere Tour mit dem Wohnmobil an, diese drohte aber wegen eines kurz vorher entdeckten Feuchtigkeitsschadens am Mobil doch noch zu scheitern. Konnte aber durch eine überragende Handwerkliche Meisterleistung meinerseits noch rechtzeitig behoben werden, und es konnte so mit leichter Verzögerung losgehen.

Samstag 28.08.10
Bis zur letzten Sekunde wurde „Gerry“ bepackt, beladen und reisefertig gemacht, da es wegen des erwähnten Schadens zum zeitlichen Verzug kam. Aber nun war es vollbracht und ich musste nur noch auf meine Freundin warten die bis 14 h arbeiten musste. Um 17 h war es dann endlich soweit, und es ging auf die Bahn. Heute sollte es noch soweit wie möglich Richtung Wörthersee gehen, was uns reibungslos gelang. Das Mobil schnurrte gerade zu samt Mopedanhänger über die Autobahn. Erste Gedanken auf Nachtruhe kamen in Höhe der Arroganz Arena in München, wo ausserhalb des Spielbetriebes gut 100 Stellplätze auf dem Busparkplatz für Wohnmobile zu Verfügung stehen.Wir entschieden uns aber noch an München vorbei zu fahren, um am nächsten morgen das ganze noch entspannter angehen zu können. So wurde dann gegen 22 h das Nachtlager auf dem Rasthof Irschenberg aufgeschlagen. Wir wollten dann noch das aktuelle Sportstudio anschauen, was auf unerklärlicherweise scheiterte. Dieses Phänomen sollte uns noch auf der kompletten restlichen Tour begleiten. So blieb nichts anderes als noch bei McDoof einzukehren, und dann nach akribischen sichern der Fahrräder und des Mopedanhängers durch meine Freundin zeitig in die Falle zu gehen.

Sonntag 29.08.10
Nach einer relativ ruhigen Nacht auf dem Autobahnrasthof am Irschenberg, und anschliessendem Frühstück beim grossen goldenen M. ging es weiter auf der A8 Richtung Süden.
Gegen Mittag erreichten wir unser 2. Etappenziel in Rossegg.
Auf einer Wiese vorm Gasthof Rossegger Hof, stehen 30 Stellplätze zur Verfügung. Für moderate 7 Euro Checkten wir ein, den Stellplatz kann ich nur empfehlen, einzigst das Wiesengelände kann bei Regen Probleme bereiten.
Am Nachmittag stand dann auch endlich das erste Spiel dieser Tour im ca. 60 Kilometer entfernten Krainburg (Kranj) in Slowenien auf dem Programm, das mit dem Länderpunkt Slowenien gekrönt werden sollte.
Also das Moped vom Mutterschiff abgeladen, und los gings. Da noch genügend Zeit war sollte noch eine Besichtigung von Velden am Wörthersee erfolgen. Hierbei handelte es sich offensichtlich um einen Ort der bevorzugt von schönen und reichen besucht wird.
Hier hielt es uns dann nicht lange, da fuhren wir lieber noch mit dem Moped gediegen durch die Karawanken. Die Motorradtechnisch gesehen einiges zu bieten haben. Auf kurvigen Strassen ging es durch bewaldete Täler, an Bachläufen vorbei hinauf auf Höchste Höhen, wirklich toll.

Im allgemeinen muss ich sagen, das Slowenien sich perfekt präsentiert hat. Hier sah man nur selten das man sich hinter dem ehemaligen Eisernen Vorhang befand. Die Strassen sind in einem perfekten Zustand, von dem wir in Deutschland stellenweise nur träumen können. Und auch sonst wirkt alles Sauber und aufgeräumt.
Gut 1 Stunde vor Spielbeginn trafen wir an der Spielstätte in Krainburg ein. Nach dem das Moped Parkplatzstrategisch gesehen einwandfrei geparkt war, machte man sich einen ersten Eindruck vom Sportni Center Stank Mlakar. Das bis auf die Toiletten in einem sehr guten Zustand zu sein schien. Es hatte eine große überdachte Haupttribüne älteren Baujahres, und eine relativ neue unüberdachte Gegengerade. Die beiden Hintertorbereiche waren ohne Ausbau, lediglich mit einem 2 Meter hohen Zaun bebaut. Also rein, um das Kracherspiel N.D. Triglav Gorenjska vs. N.K. Rudar Velenje der slowenischen Prva Liga zu verfolgen.
Es hatten sich ca. 1000 Zuschauer eingefunden um das Spektakel zu sehen, davon waren ca. 30 Mann aus Velenje angereist. Über das Spiel an sich, möchte ich an der Stelle den Deckmantel des Schweigens hüllen, nur soviel GRAUSAM ! Es endete 1-0 für die Gastgeber. So etwas wie Support kam wenn in überhaupt nur ansatzweise von den Gästen. Während des Spiels war dadurch genügend Zeit um die dunklen Wolken zu beobachten die sich über den Karawanken hinter dem Stadion zusammen zogen, und wie es vereinzelt zu heftigen Gewittern in der Nähe kam. Da man mit dem Moped unterwegs war beunruhigte einem das schon etwas. Als endlich der ersehnte Abpfiff ertönte, gab es nur ein Fazit für mich. Ausser wegen des Länderpunktes muss man nicht unbedingt einem slowenischen Fussballspiel einen Besuch abstatten.
Wider erwarten kamen wir auch noch trockenen Fusses wieder am Wohnmobil an, vor diesem wurde dann auch endlich der LP Slowenien gebührend begossen. Nach einem sehr guten Abendessen im Gasthof Rossegger Hof widmeten wir uns dann der Erholung. Somit war dann auch der 2. Tag der Tour vorbei.


Montag 30.08.10
An diesem Morgen wurde es recht hektisch bei uns, da ich wegen des einsetzenden Regens zum Aufbruch drängte. Das Frühstück musste warten, da wir auf der bereits vorher erwähnten Wiese standen, und ich befürchtete nicht mehr von dieser herunter zu kommen. Und ich sollte recht behalten, wir waren gerade fertig mit dem verzurren des mitgeführten Krades auf dem Hänger, als es wie aus Eimern anfing zu schütten. Wieder mal alles richtig gemacht.
Als erstes musste eine Tanke her um ausreichend Brennstoff zu bunkern, als das erfolgreich beendet war überlegten wir unser weiteres Vorgehen. Geplant war an diesem Tag der Transfer durch Slowenien nach Kroatien, genauer gesagt bis zum Nationalpark Plitvicka Jezera an der Bosnischen Grenze. Das Wetter war aber so mies das wir erstmal einkaufen gingen in Klagenfurt, um abzuwarten bis der Wetterbericht für Kroatien aus der Heimat eintraf, den wir anforderten. Dieser versprach Besserung für die nächsten Tage, so das wir uns gegen Mittag endgültig auf die 3. Etappe begaben.
Wie schon am Vortag zeigte sich Slowenien von seiner schönsten Seite, nur ab und zu wurde die gute Laune an Bord von etwas Regen getrübt. Hinter Ljubljana bogen wir ins Hinterland ab, durch Täler Wälder und Wiesen ging es zielstrebig Richtung Kroatien. Welches wir an einem gottverlassenen Grenzposten erreichten. Die grimmig dreinschauende Zöllnerin lies uns auch irgendwann nach eingehenden Passkontrollen passieren. Dieser Blick war noch alte Ostblock Schule, so etwas kann man nur hier sehen. Ab dem Grenzposten wurden die Strassen von Kilometer zu Kilometer immer mieser und kleiner. Die Krönung waren die letzten 60 Kilometer, die uns die Navi durch übelstes kroatisches Hinterland lotste. Teilweise war nur noch Schrittgeschwindigkeit möglich, wollte man nicht beide Fahrzeuge Totalschrotten. Die Schlaglöcher waren so tief wie Täler, und die Strasse so schmal das wir mit unserem Mobil schon Probleme hatten vorbeizukommen. Auch diverse Begegnungen mit Ästen waren nicht zu vermeiden, zu dem Zeitpunkt hoffte ich noch das nichts passiert ist. Desweiteren wurde der Strassenrand von zerschossenen Häusern und diversen Minenfeldern gesäumt, was einem doch irgendwie bedrückte. Aber man stellte dennoch belustigt fest das man nicht das einzigste Opfer der modernen Navigationstechnik war. Da kamen uns Reisemobile entgegen die stellenweise doppelt so groß wie unseres, von denen ich gerne wissen würde wie die durch manche Kurve, oder an verschiedenen Hindernissen vorbeigekommen sind. Aber auch dieses Drama nahm irgendwann ein glückliches Ende, und wir hatten die letzten Kilometer bis zum Campingplatz wieder halbwegs vernünftige Strassen unter den Rädern.
Nun ging es darum in Nationalpark Nähe einen Campingplatz für 2 Nächte zu finden. Die Wahl fiel nach längerer Suche auf den Campingplatz Korana, den wir eigentlich auch schon vorher als Favoriten auserkoren haben. Die Formalitäten waren ratzfatz erledigt, danach konnten wir uns unseren Stellplatz selbst raussuchen, der wegen des beginnenden Regens dann in der Nähe des geteerten Hauptweges lag. Das sollte sich auch als sehr clever herausstellen, während wir noch unser „Lager“ aufschlugen, kam ein Wohnmobil aus Bayern, das sich prompt auf der Wiese festfuhr, und keinen Zentimeter mehr vor oder zurück kam. Seine Fahrt endete jäh in einem Schlammloch, was die Copilotin, nach der Lautstärke ihres Schreianfalls, wenig begeistert haben dürfte. Wir nahmen dieses Wortgefecht das über den ganzen Abend immer mal wieder aufkam, amüsiert zur Kenntnis. Nun musste ich Feststellen das “Gerry” doch Schaden genommen hatte. An der Dachluke tropfte es nun, verdammt. Also kletterte ich auf das Dach um den Schaden notdürftig mit Klebeband zu flicken, was auch für heute reichen sollte. Es war nun wieder dicht, und wir konnten uns wieder anderen Dingen widmen. Nach einer kleinen Platzrunde liessen wir den Abend bei Spaghetti und Dosenbier ausklingen, da sich unser Entertainmentsystem immer noch eine Auszeit nahm.
In der Nacht bereiteten die Jungs aus dem ca. 5 Kilometer entfernten Bosnien anscheinend einen weiteren Krieg vor. Man hörte die ganze Nacht hindurch Artilleriefeuer und Schüsse, was meine Freundin zutiefst beunruhigte.
Aber zu einer Invasion kam es dann letztendlich doch nicht, und wir überlebten die Nacht unversehrt.


Dienstag 31.08.10
Nach ausgiebigem Frühstück bei bestem Wetter, kam es zum nächsten Akt mit unserem Freund aus dem Bayernland. Auch der Zwockel wollte nun zum Nationalpark, vergas aber das er sich gestern Abend festfuhr. Nach einigen sinnlosen Versuchen und herber Kritik von der noch immer aufgebrachten Copilotin, schlich er gebrochen vorbei, um einen Traktor zu suchen. Dieser Versuch scheiterte kläglich, da niemand einen Traktor dabei hatte.:-)
Und es auf dem Campingplatz keinen zu geben schien, so mussten eben wir und der andere Nachbar helfend einspringen um das Teil aus Schlamm zu schieben und das Drama zu beenden. Quax bedankte sich artig nach geglückter Bergung und zog von dannen. Dies sollte allerdings noch nicht die letzte Begegnung mit dem Spezialisten sein, wobei man schon Mitleid haben musste, ob der quängelnden Copilotin.
Nach all der Aufregung ging es mit dem Moped Richtung Nationalpark. Positiv war, das alle anderen Fahrzeuge auch hier mittlerweile ordentlich zur Kasse gebeten wurden. Nur mit dem Motorrad war das parken noch kostenlos, was die Reisekasse entlastete. Also Tickets gelöst, und ab in den Nationalpark.

Der Nationalpark Plitvicer Seen wurde 1949 gegründet, und wurden bei uns durch die Karl May Filme bekannt, die hier gedreht wurden. Zum Park muss ich sagen, das obwohl ich schon zum zweiten mal dort war, es immer wieder faszinierend ist dieses Naturschauspiel aus Bächen, Seen, Urwäldern und Unzähligen Wasserfällen anzusehen. Ich kann nur sagen das der Besuch des Nationalparks unbedingt zu einem Trip nach Kroatien gehört. Gegen Mittag lief uns auch wieder unser bayrischer Freund nebst Familie über den Weg. Er berichtete von horrenden Parkplatzgebühren für sein nicht geländetauglisches Mobil, glücklich der, der sein Moped dabei hat.
Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns aus dem Nationalpark, und traten den Rückweg zu Fuss an. Dieser führte uns direkt am See entlang in Richtung Parkplatz. Bei der Gelegenheit stellten wir fest das wenn wir diesen Weg auch schon am Morgen gewählt hätten, wir uns den eintritt hätten Sparen können. Die Tickets wurden nur kontrolliert wenn man mit dem Boot in den Park fuhr.
Nun wurde auf dem Weg zum Campingplatz noch Grillgut besorgt. Also beschäftigte ich mich erstmal damit den geschenkten Grill zusammenzusetzen, dieses gelang sofort. Als Problem stellte sich das Brennmaterial heraus, dieses sollte von unsrem Rentner zu Hause besorgt werden, was dieser auch tat. Unvorsichtiger weisse habe ich es dann unkontrolliert eingepackt, was ein Fehler war. Hatte der Rentner doch statt Holzkohle Briketts gekauft, und die lassen sich nur sehr schlecht mit herkömlichen Mitteln entzünden. So das ich meine liebe Mühe hatte eine vernünftige Glut bereitzustellen.
Bei der Aktion hätte ich beinahe noch den ganzen Anhänger abgefackelt, aber alles ging gut und das Grillgut wurde doch noch perfekt gegart. Bei dessen Verzehr, und einigen Bieren wurde der Tag bei bestem Wetter noch ein wenig genossen.


Mittwoch 01.09.10

Am heutigen morgen ging es früh raus aus den Federn, stand doch die nächste Etappe bis Pula auf der Istrischen Halbinsel an. Nach ausgiebigem Frühstück gingen wir diese dann auch voller Elan an. Der Weg zur Küste führte uns auch wieder durch tiefstes Kroatisches Hinterland, durch verlassene Ortschaften wo man auch hier überall noch die Spuren des Bürgerkrieges sah.

Weiter geht es in kürze mit Teil 2
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Freitag, 4. Mai 2018

Autocamp Korana / Plitvička jezera / Craotia / Kroatien

Das Campingplatz "Korana" ist eines der schönsten Autocamps im Landesinneren von Kroatien, es ist 6m entfernt vom Eingang in den Nationalpark. Es bezieht eine Fläche von 35 ha und kann um die 2500 Camper aufnehmen.  Für ein paar Tage absolut O.K.


Sonntag, 12. Juni 2016

Camping Park Umag Istrien Kroatien


Camping Park Umag in Kroatien, ein recht großer, doch recht netter Platz mit 2 Restaurants, mehreren Pools, Animation für die Kids, Stellplätze direkt am Meer oder weiter hinten, sehr sauberen Sanitäranlagen, nettem Personal, damals waren wir noch ohne Hund unterwegs!



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Dienstag, 17. Mai 2016

Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10

Balkan Light Tour 28.10.10-12.09.10
Nach mehreren Probeläufen stand nun die erste längere Tour mit dem Wohnmobil an, diese drohte aber wegen eines kurz vorher entdeckten Feuchtigkeitsschadens am Mobil doch noch zu scheitern. Konnte aber durch eine überragende Handwerkliche Meisterleistung meinerseits noch rechtzeitig behoben werden, und es konnte so mit leichter Verzögerung losgehen.


Samstag 28.08.10
Bis zur letzten Sekunde wurde „Gerry“ bepackt, beladen und reisefertig gemacht, da es wegen des erwähnten Schadens zum zeitlichen Verzug kam. Aber nun war es vollbracht und ich musste nur noch auf meine Freundin warten die bis 14 h arbeiten musste. Um 17 h war es dann endlich soweit, und es ging auf die Bahn. Heute sollte es noch soweit wie möglich Richtung Wörthersee gehen, was uns reibungslos gelang. Das Mobil schnurrte gerade zu samt Mopedanhänger über die Autobahn. Erste Gedanken auf Nachtruhe kamen in Höhe der...

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Montag, 21. März 2016

Nationalpark Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen ( Plitvicka Jezera ) ist der größte Nationalpark Kroatiens, zugleich auch der älteste Südeuropas.
Er wurde 1949 unweit der Grenze zu Bosnien-Herzegowina gegründet, seit 1979 zählt er sogar zum UNESCO Weltnaturerbe das jährlich ca. 1 Million Besucher anlockt.
Die kaskadenförmig angeordneten Seen und die vielfältige Flora und Fauna haben uns direkt in ihren Bann gezogen. Vom Parkplatz aus fährt man mit einem umweltfreundlichen Elektroboot über den Kozjak See in den Nationalpark. Dort empfangen einem als erstes Fressbuden wo es allerlei schmackhaftes gibt. Mir persönlich haben die Cevapcici sehr gemundet, es gab aber auch Hähnchen vom Holzkohlegrill und andere landestypische Leckereien wie Spanferkel etc..
Von hier gehen Wege, Pfade und Stege ab um dieses gewaltige Naturschauspiel besichtigen zu können. Man sollte sich allerdings vorher für eine der vielen Routen entscheiden da es sehr viele Abzweigungen gibt die einem ansonsten nur verwirren.
Der Höhenunterschied zwischen den Seen beträgt 133 Meter dementsprechend steil sind auch einige Wege, im großen und ganzen lassen sich aber alle relativ gut laufen.
Der Nationalpark liegt 55 Kilometer Luftlinie von der Adriaküste entfernt und ist von Senj aus in gut einer Stunde Fahrzeit zu erreichen. Deshalb ist es jedem zu empfehlen der in Kroatien ist, sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.
Für mich persönlich ein absolutes Highlight das ich schon 3 Mal Besucht habe und auch ein 4. Besuch  kann ich nicht ausschliessen.

Sonntag, 31. Januar 2016

Unsere Tour nach Kroatien 2009

Unsere Tour nach Kroatien
2009 beschlossen wir mit unserem Wohnmobil mit Anhänger&Motorrad damals noch, nach Kroatien zu fahren, genauer gesagt sollte es über Österreich, Slowenien, Plitvicka Jezera in Kroatien nach Istrien zum Camping Park Umag gehen.
Samstag morgens musste ich leider noch arbeiten, so dass mein Freund (damals noch:-)) schon alles fertig machte und ich mittags nur noch einsteigen musste um endlich los zu fahren.
Wir schafften es bis zum Autobahnrasthof Irschenberg, wo wir übernachten wollten, es war schon relativ voll, aber wir fanden noch ein Plätzchen.
Die Raststätte mit Parkplatz ist eigentlich gut zu empfehlen, wenn man auf dem Weg in den Süden oder in unserem Fall nach Kroatien ist.
http://www.rasthof-irschenberg.de/home.html
Am nächsten Morgen wurde in unserem Wohnmobil (liebevoll Gerry genannt:-)) früh gefrühstückt und schon ging es weiter, unser Stop für die Nacht sollte in Rosegg in Österreich sein.
Ein schöner Stellplatz auf einer Wiese direkt gegenüber vom Gasthof Rosegger Hof, in dem wir auch ein super Abendessen mit dem dazugehörigen -sehr gut schmeckenden Bier:-)- hatten.
Die Schnitzel kann und sollte man unbedingt weiter empfehlen.
Genauso denk ich mir, das man ruhig noch ein paar Tage länger auf diesem Stellplatz bleiben könnte, da die Umgebung sehr viel bietet, den Faaker See, Wörthersee, Ossiacher See und Klagenfurt nicht zu vergessen, ebenso die Nähe zu Slowenien.
http://www.promobil.de/stellplatz/Stellplatz-Gasthof-Roseggerhof-3205.html
Sonntags nachmittags ging es dann auch noch nach Kranj in Slowenien um meinen Länderpunkt im Groundhopping, unserem Hobby, zu machen.
Wenn hierzu Interresse besteht, lege ich euch gerne unsere zweite Internetseite
http://www.fussballfanatisch.com/
ans Herz, für Fussball Interressierte und für alle die es noch werden wollen:-)!
Montags sollte es dann nach Plitvicka Jezera in Kroatien gehen zum Camping Korana, der in unmittelbarer Nähe des Nationalparks liegt.
Die abenteuerliche Fahrt dahin werden wir wohl so schnell nicht vergessen:-), zum ersten fing es an zu regnen, das drückte die Stimmung um einiges mehr als wir durch die Ortschaften (durch die uns unser Navi seltsamerweise lotste) fuhren in denen bis vor ein paar Jahren noch Krieg herrschte...
Irgendwie wartete man regelrecht darauf das hinter den teilweise total zerstörten Häusern in denen kaum noch jemand lebte, ein Panzer raus kommen würde und das Feuer auf uns eröffnen wollte...aber Gott sei Dank dem war nicht so....es war trotzdem ziemlich erdrückend, das ganze mit eigenen Augen zu sehen, nicht in den Nachrichten oder irgendwelchen Dokus wie der Krieg hier vor kurzem noch gewütet und geherrscht hat, zerschossene Häuser, in den Häuserwänden Einschusslöcher von Maschinengewehrsalven!
Hier wird einem auch nochmal bewusster wie schön wir es in Deutschland eigentlich haben!!!
Auf der nächsten mit Schlaglöchern übersäten Straße die unser Navi für uns ausgesucht hatte -eigentlich war es gar keine Straße:-)- fuhren wir durch ein Schlagloch das es in sich hatte -damals waren die Straßen auch noch ziemlich zerstört- es war so tief das uns das Dachfenster kaputt ging-ggrr!
Eine halbe Stunde später waren wir dann endlich am Ziel. Camping Korana in Kroatien.
Wir suchten uns einen Stellplatz, auf dem relativ weitläufigen gepflegten Gelände, bauten auf und schlossen Strom an.

Heute ging nicht mehr viel, mein Freund reparierte das Dachfenster, schmissen den Grill an, tranken ein gutes Bierchen und ließen den Tag nochmal Revue passieren.
http://www.camping.hr/de/campingplatze/korana-national-park-plitvice-lakes
Am nächsten Morgen holten wir nach dem Frühstück unser Motorrad vom Hänger und machten uns auf den Weg um in den 6km entfernten Nationalpark Plitvicka Jezera, die Plitvicer Seenplatte zu fahren, auf die ich mich schon seit Tagen gefreut hatte.
Angekommen stellten wir das Motorrad ab und machten uns auf den Weg zum Eingang, zahlten Eintritt und gingen zum Bootsanleger, man kann wenn man will auch zuerst um den See laufen, aber wir entschieden uns zuerst Boot zu fahren, was auch die richtige Entscheidung war, vom Boot aus hatte man schon einen ersten herrlichen Ausblick auf den Nationalpark.
Am besten schaut ihr euch das Video an. Bilder zählen da mehr als Worte....ich kann nur sagen der Besuch und das Eintrittsgeld lohnen sich, ein einzigartiges Naturschauspiel!

Morgens ging es dann weiter zu unserem eigentlichen Hauptziel Camping Park Umag.
Auf dem Weg dahin fuhren wir wieder durch teilweise zerstörte Ortschaften, in denen niemand mehr lebte, jedoch als die Küste dann immer näher kam, sah man das in vielen Ortschaften wieder gebaut und repariert wurde.
Am Vratnik Pass machten wir einen Zwischenstop und genossen die Aussicht aufs Meer und die Inseln.
Über Rijeka und Opatija ging es dann nach Umag.
Im Camping Park angekommen, die üblichen Formaltäten.
Als wir uns auf Platzsuche machten, mussten wir fest stellen, das der Park doch grösser war als gedacht, vor allem gab es hier wirklich alles, von mehreren Pools, Spielplätzen, Animation für die Kids, zwei Restaurants, ich glaub drei Kiosks bis zu mietbaren mobile Homes und alles mit sehr viel Liebe angelegt.
Wir entschieden uns für einen Platz ungefähr in der Mitte des Parks durch Hecken abgetrennt, eine gute Wahl.
Am Abend machten wir uns gleich auf um eines der Restaurants zu testen und waren begeistert, gute Auswahl, angenehme Portionen und super (damals!)gute Preise, ich glaube wir haben noch keine 20 Euro für zwei gezahlt mit Getränken...!
Zum Platz selbst muss man sagen, trotz der vielen Stellplätze, die Toiletten/Duschen waren immer sauber, genauso der ganze Park.
Bei der Auswahl des Stellplatzes sollte man vielleicht beachten, wenn man nicht so der Party Mensch ist, das man etwas entfernt von der Rezeption einen Platz sucht, dort an der großen Pool Landschaft ist immer Party angesagt, Animation für die Kids und auch die Erwachsenen, tagsüber wie abends!
Am nächsten Tag machten wir uns auf die Gegend zu erkunden, wir fuhren mit dem Motorrad nach Motovun.
Motovun ist eine Stadt in der Region Istrien im Nordwesten Kroatiens. Sie liegt auf 277 m über dem Meer auf einem steilen, isolierten Hügel über dem Tal der Mirna. Das historische Städtchen zählt heute etwa 500 Einwohner. Sehr zu empfehlen, besonders das Spaghetti Eis im Eiscafe direkt am Eingang zur Altstadt:-)
In den folgenden Tagen schauten wir uns mit dem Motorrad eigentlich ganz Istrien an:-).....von Novigrad, Vrsar, Porec, bis nach Pula und wieder hoch:-).
Natürlich haben wir auch unser Hobby ausgelebt, hier vielen Dank an Elvis vom Camping Platz:-)!
Alles sehr sehenswerte kleine Städtchen, vor allem die vielen kleinen Märkte;-), Altstädte etc.und abends die tolle Aussicht auf den Sonnenuntergang auf einer Bank im Camping Park.

Alles in allem haben wir dort einen wundervollen Urlaub verbracht....
Auf unserem Heimweg wollten wir noch zwei Tage in der Schweiz verbringen (Groundhopping:-))
Dafür hatten wir uns den Camping La Piodella Muzzano in Lugano, ein 4 Sterne TCS Camping Platz direkt am Luganer See gelegen ausgesucht.
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen, ausser alles TOP, wie bis jetzt auf jedem TCS Camping Platz.
Leider gibt es keine TCS Plätze im neuen Camping Cheque Katalog mehr, wir haben sie immer gerne besucht zum Preis von 15 Euro:-), was sie allerdings ohne Camping Cheque kosten, ist stellenweise schon fast nicht mehr erschwinglich:-(....
Die letzten zwei Tage waren leider auch viel zu schnell vorbei-okay wir hatten shit Wetter.-(-so machten wir uns auf den Heimweg.....
Empfehlen können wir Euch alle Plätze, sie waren alle sehr sauber und gepflegt, preislich Top, da wir oft mit Camping Cheque oder ACSI unterwegs ist das Preis/Leistungsverhältnis eh meistens super:-)!